Aktuelles aus unserer Arbeit

Reisebericht Suedsudan

"Trotz der vielen Ethnien, die hier auf engstem Raum zusammengepfercht sind, gibt es gelegentliche Reibereien, aber keine gewalttätigen Auseinandersetzungen."

"Fast könnte dieses Lager ein Modell sein für das ganze Land,“ meinte dazu Oliver Müller, der Leiter von Caritas International in Freiburg, mit dem ich die Reise gemeinsam unternahm.

Eindrücke aus dem Flüchtlingslager in Juba / Südsudan, in dem die Daughters of Mary Immaculate trotz widrigster Umstände Hoffnung stiften.

Domkapitular Dr. Heinz Detelf Stäps besucht vom 8. bis 13. Januar 2018 Projekte im Südsudan.

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Weltkirche Kompakt: Global Prayer – Global Player

20 Personen beschritten neue Wege in der weltkirchlichen Bildungsarbeit. Das dynamisch gestaltete fünfteilige Modulprogramm umfasste Themen wie „Lobbyarbeit weltkirchlicher Werke für die Armen“, „Fairer Handeln – Klima wandeln“, „Religiöse Radikalisierung und interreligiöser Dialog“ sowie weltwirtschaftliche Zusammenhänge. Studienreisen und Vorträge ermöglichten einen interaktiven Austausch und stellten unmittelbar Kontakte her.

Eine zusammenfassende Darstellung finden Sie im Jahresbericht Weltkirche 2016, Seite 4-5.

http://weltkirche.katholisch.de/Portals/0/Dokumente/DBK17009_JB_Weltkirche2016_web.pdf

 

 

 

Mitleben. Mitbeten. Mitarbeiten

Unter diesem Motto bereiteten sich 19 junge Erwachsene in ihrem ersten Kursmodul auf Schloss Einsiedeln auf ihren Weltkirchlichen Friedensdienst vor, den sie im Sommer 2018 antreten werden. Im Mittelpunkt stand eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Erwartungshaltung und Motivation sowie dem Dienstverständnis. Aber auch Themen wie Gleichberechtigung und Erziehung oder die Gestaltung  der eigenen Freizeit vor Ort kamen nicht zu kurz. Neben organisatorischen Informationen gab es auch Raum für das gemeinsames Innehalten, Beten und Singen.

Klimaschutz ist immer eine Frage der Klimagerechtigkeit

Diözesen und Landeskirchen schließen Bündnis
Neue Impulse bei Umsetzung der Klima-Abkommen in Baden-Württemberg und weltweit

Pressemitteilung hier

 

 

 

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen (Welt-)Kirche

Auf der Fachtagung am 18. Dezember 2017 im Tagungszentrum Hohenheim wurde die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit nach Laudato Si aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.

Im Mittelpunkt des Beitrags von Prälat Prof. Dr. Josef Sayer, ehem. Hauptgeschäftsführer von Misereor, stand die wegweisende Enzyklika Laudato Si. Papst Franziskus fordert darin die konsequente Verschränkung der ökologischen mit der sozialen Perspektive. Sie ist damit Orientierung und Aufruf zugleich, die weltkirchliche Zusammenarbeit und unser aller Handeln am Wohl der Schöpfung und der Menschheit auszurichten.

Dr. George Peter Pitappillil, Direktor des Renewable Energy Centers Mithradam in Kerala/Indien stellte Mitradaham als Modell für nachhaltige Entwicklung vor. Das Zentrum, das für 30 Personen eine Energie- und Lebensmittelautonomie bietet, setzt sich mit Trainigsprogrammen, Studientagen, Kampagnen und Workshops aktiv sowie auf unterschiedlichen Ebenen in der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung ein.

Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas International erläuterte anhand konkreter Beispiele die Folgen des Klimawandels für die humanitäre Hilfe. Im Hinblick auf die Intensivierung zahlreicher Naturkatastrophen spielt die humanitäre Hilfe in der weltkirchlichen Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Gleichzeitig darf diese nicht darauf beschränkt bleiben: es gilt Akteure in Politik und Gesellschaft in die Pflicht zu nehmen, damit die Ursachen des Klimawandels nicht außer Acht gelassen werden.

Cornelia Wolf vom Referat Mission, Ökumene und Kirchlicher Entwicklungsdienst im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg brachte die ökumenische Perspektive am Beispiel der Sustainable Development Goals ein und stellte kirchliches Handeln weltweit und auch mit einer Innenperspektive auf den Prüfstand. 

Der Nachmittag war durchzogen von anregenden Diskussionen und wurde musikalisch begleitet von Juliane Hernandez, Mea Kauss und Klaus Jürgen Kauss.

Zugleich wurde Johannes Bielefeld für sein mehr als 30 Jahre währendes weltkirchliches Engagement umfassend gewürdigt und geehrt. Sein beispielhaftes und subsidiäres Wirken hat weit über die Diözese Rottenburg-Stuttgart hinaus gestrahlt.

Menschenrechtsaktivist Father Jurey Jame de la Cerna zu Besuch in der Hauptabteilung Weltkirche

Father Jimmy, wie er auch genannt wird, setzt sich in Uganda in der Diözese Moroto neben der Sensibilisierung in sozialen Belangen ebenso für ökologische Themen wie den Schutz und die Erhaltung des Waldes ein. In Zusammenarbeit mit lokalen Nichtregierungsorganisationen kämpft er für die Interessen der lokalen Gemeinden, die vom Bergbau großer  internationaler Unternehmen betroffen sind.

Partnertagung der weltkirchlichen Friedensdienste

Jedes Jahr schickt die Diözese Rottenburg-Stuttgart junge Freiwillige nach Afrika, Asien und Lateinamerika, damit sie dort einen weltkirchlichen Friedensdienst leisten können. Vom 24. bis 31. Oktober 2017 sind nun zum ersten Mal die Partnerorganisationen aus Afrika und Asien in Deutschland zu Besuch.

Insgesamt 28 MentorInnen unter anderem aus Indien, Thailand, Uganda, Ghana und Kenia sind auf die Liebfrauenhöhe in Ergenzingen zur Partnertagung der Weltkirchlichen Friedensdienste (WFD) angereist. In ihren Heimatländern begleiten und unterstützen sie ehrenamtlich die jungen Erwachsenen aus Deutschland, die dort ihren Freiwilligendienst ableisten. Hier nun im Tagungshaus Liebfrauenhöhe tauschen sie gemeinsam mit den verantwortlichen Vertretern aus Deutschland ihre bisherigen Erfahrungen aus und arbeiten daran, die Dienste zu verbessern. Dabei geht es vorrangig darum, sich enger zu vernetzen, den Dialog zu intensivieren und so die Partnerschaften insgesamt zu stärken.

„Viele der MentorInnen sind zum ersten Mal in Deutschland und haben daher auch erstmals die Möglichkeit, das Leben ihrer Freiwilligen in Deutschland nachzuvollziehen“, erklärt Franziska Weisshar, Bildungsreferentin für die Weltkirchlichen Friedensdienste. Aus diesem Grund stehen neben Themen wie Rolle als MentorIn, Begleitung von Freiwilligen und einem Training in kulturbewusster Kommunikation auch ein Besuch verschiedener sozialer Einrichtungen in Stuttgart auf dem Programm.

Das Fazit der Teilnehmenden fiel entsprechend positiv aus: die Möglichkeit, sich persönlich besser kennenzulernen und gemeinsam an Themen zu arbeiten sei eine große Bereicherung.

Weitere Informationen zu den weltkirchlichen Friedensdiensten finden Sie hier.

Eine.Welt.Kirche: 50 Jahre Weltkirche

Am 1. und 2. Juli feierte die Hauptabteilung Weltkirche in Rottenburg ihr 50-jähriges Bestehen. Bei einem bunten Fest mit Gästen aus aller Welt war der Austausch lebhaft und die Stimmung hervorragend. Neben dem Rückblick auf 50 Jahre reicher Arbeit wurde aber auch nach vorne geschaut und aktuelle Herausforderungen der kommenden Jahre definiert. Seinen Abschluss fand das Jubiläum am Sonntag in einem Festgottesdienst mit Bischof Dr. Gebhard Fürst sowie einem Empfang im Foyer des Bischöflichen Ordinariats.

Eindrücke des Festwochenendes in Bild und Ton finden Sie hier.