Ökumenische Sammelaktion „Handys als Kollekte“ steht vor dem Abschluss
Große Zufriedenheit mit den vorläufigen Ergebnissen

Freiburg/Karlsruhe/Rottenburg/Stuttgart, 26.03.2026: Vom 1. September 2025 – dem ökumenischen Tag der Schöpfung – bis Ende März 2026 haben die evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg gemeinsam die ökumenische Aktion „Handys als Kollekte“ durchgeführt. Kirchengemeinden und Einrichtungen der (Erz-)Diözesen und Landeskirchen waren aufgerufen, ausgediente und nicht verkäufliche Handys zu sammeln ‒ sei es im Gottesdienst, bei Gemeindeveranstaltungen oder durch das Aufstellen von Sammelboxen.
Ziel von „Handys als Kollekte“ ist es, ein Zeichen gegen die Verschwendung von Energie und Ressourcen zu setzen und zugleich Geräte und Materialien zu retten. Die Aktion wird in über 60 Sammelzentren und mehr als 500 Sammelstellen, die über ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus verteilt liegen, durchgeführt.
Während die Aktion noch in vielen Kirchengemeinden und Einrichtungen läuft, liegen die ersten Auswertungsdaten von ca. 60 Prozent der beteiligten Sammelzentren und -stellen vor: Bis jetzt wurden 6.589 Handys und Smartphones und 1.225 Tablets gesammelt. Davon können mehr als 2.000 wieder verwendet oder aufbereitet werden, während der Rest recycelt wird. Geht man davon aus, dass in den weiteren Sammelzentren und -stellen in gleichem Maß Geräte abgegeben werden, wird das Endergebnis voraussichtlich bei über 12.000 Geräten liegen.
Das Partnerunternehmen Jurec-IT hält schon jetzt fest, dass durch die Wiederverwendung und fachgerechte Verwertung der gesammelten Geräte wertvolle Ressourcen geschont und über 552 Tonnen an CO2-Emissionen vermieden werden konnten. Die Erlöse gehen an die kirchlichen Hilfsorganisationen „missio Aachen“ und „Brot für die Welt“. Sie unterstützen damit Familien und ihre Kinder, die auf Elektroschrott-Deponien in Ghana leben oder im gefährlichen Kleinbergbau in der Demokratischen Republik Kongo tätig sind.
Missio-Regionalreferent Ioan Brstiak, einer der Organisatoren der Sammelaktion, sagt: „Handys als Kollekte ist für mich ein beeindruckendes Zeichen gelebter Solidarität und Verantwortung. Allein in der Diözese Rottenburg-Stuttgart beteiligten sich 36 Sammelzentren mit rund 200 Sammelstellen. Dieser Erfolg ist vor allem dem Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zu verdanken, die die Aktion vor Ort tragen.“
