Bildungsarbeit

Die missio-Diözesanstelle

Die missio-Diözesanstelle ist, innerhalb der Hauptabteilung Weltkirche, die Service- und Ansprechstelle für weltkirchliche Bildung für alle Kirchengemeinden, Jugendgruppen und Verbände.

Serviceangebote

  • Informationen über weltkirchliche und entwicklungspolitische Kampagnen
  • Vermittlung von ReferentInnen und interessanten Gästen aus der Weltkirche an geeignete Bildungseinrichtungen
  • Vorschläge für weltkirchliche Aktionen in Gemeinden und Verbänden
  • Beratung bei Fragen zu einer weltkirchlichen Projekt- oder Gemeindepartnerschaft
  • Vermittlung des missio-Trucks „Menschen auf der Flucht“
  • Information über finanzielle Unterstützungsangebote der weltkirchlichen und entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit
  • Vernetzung zu gemeinsamen Themen innerhalb der Diözese

Kontakt zur missio-Diözesanstelle

Seminare, Workshops und Themen

  • Veranstaltungen und Workshops zum Monat der Weltmission (Fokus auf die jeweilige Beispielregion)
  • Fortbildungsreihe „Weltkirchliche Perspektiven“ zu Themen der Entwicklungspolitischen Bildung und zum Globalen Lernen
  • Zentrale Kursangebote von missio-Aachen
    • Reihe „Spiritualität in der Weltkirche“
    • Partizipative Kirche (E-Learning Angebote, Begegnungsreisen und Workshops)
  • Bedrängte Christen: Informationen zu Religionsfreiheit weltweit
    • Verleih der Ausstellung: „Religionsfreiheit unter Druck - Christen in Gefahr”
  • Informationen zur Woche der Goldhandys und zur Handyspendenaktion von missio

Handys spenden – Gutes tun 2.0

Die erste missio-Handyspendenaktion hat sich in den letzten Jahren als außerordentlich erfolgreich gezeigt. Der Erfolg lässt sich anhand der gesammelten Zahlen messen. Zusammen mit missio-München und Kolping haben wir über 500.000 Handys gesammelt und dadurch nicht nur das Vertrauen der Spender und Spenderinnen gewinnen sondern auch einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Ressourcenoptimierung leisten können. Darüber hinaus konnten wir mit dem Erlös der Sammelaktion viele Projekte in unseren Partnerländern unterstützen und dadurch den Menschen vor Ort eine bessere Zukunft ermöglichen. Vergelt´s Gott!

Durch die Kooperation mit dem Dienstleister Telekom und dem Recycling-Unternehmen Foxway Germany GmbH geht die missio-Handyaktion in die zweite Runde. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden die Handys vorerst über das Büro der missio-Diözesanstelle (Bischof-von-Keppler-Straße 11/1, 72108 Rottenburg am Neckar) und das Arbeiterzentrum in Böblingen (Sindelfinger Straße 14, 71032 Böblingen) gesammelt. Weitere Sammelstellen und Sammelaktionen sind in Planung.

Machen auch Sie mit und vermeiden Sie so, dass Ihr altes Handy auf einer Elektroschrotthalde wie beispielsweise in Accra (Ghana) landet. Indem Sie uns Ihr altes Handy spenden, sorgen Sie nicht nur dafür, dass dieses recycled oder neu aufbereitet wird, sondern ermöglichen gleichzeitig, dass missio aus dem Erlös (50 Cent pro Handy) weiterhin Projektpartnerinnen und -partner unterstützen kann.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen die missio-Diözesanstelle gerne zur Verrfügung.
Ioan Brstiak, Missio-Diözesanreferent, 
+49 176 859 588 71,    ibrstiak@bo.drs.de

Der neue missio-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.“

Mehr als zehn Jahre war das Projekt „missio-Truck - Menschen auf der Flucht” in ganz Deutschland unterwegs, um einen Bruchteil der Realität der Menschen, die geflüchtet sind oder vertrieben wurden, Interessent:innen näher zu bringen. In diesem Zeitraum begaben sich über 135.000 Besucher:innen durch die Räumlichkeiten des Trucks und erlebten ausgewählte Momentaufnahmen aus der Sicht von Geflüchteten. Mit dem neuen Truck wird das Thema „Eine Welt. Keine Sklaverei” neuer Schwerpunkt der missio- Bildungsarbeit.
Aufgebaut auf dem Prinzip „Sehen-Urteilen-Handeln“ wird er den Besucher:innen ermöglichen, sich einerseits mit dem Thema „Moderne Sklaverei“ auseinanderzusetzen und anderseits zu erkennen, dass dieses in der Einen Welt auch sie und uns alle betrifft.

Mit Unterstützung durch AR (Augmented Reality) und in Begleitung des Avatars Chris erfahren die Besucher:innen, unter welchen Bedingungen Orangen, Tee und andere Konsumgüter produziert werden, aber auch, welche Rolle unser Konsumverhalten für die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung dieser Produkte spielt. Die Entscheidungen, die wir auf dem Markt, im Laden oder online beim Einkaufen hier in Deutschland treffen, haben nicht nur eine globale Reichweite, sondern sorgen oft auch dafür, dass Menschen entwürdigt, missbraucht und ausgebeutet werden. Gleichzeitig werden die Besucher:innen durch das Aufzeigen von konkreten Handlungsoptionen und das Anstoßen der eigenen Kreativität zum Handeln motiviert und befähigt.


Angesichts der aufrüttelnden Erkenntnis, dass es Zusammenhänge zwischen unserem Leben und moderner Sklaverei in anderen Regionen gibt, werden die Besucher:innen ermutigt, die eigenen Handlungsmuster kritisch zu hinterfragen und einen Beitrag zur nachhaltigen Beendigung moderner Sklaverei zu leisten.
Gleichzeitig stellt die Ausstellung beispielhafte Dienste kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen vor: Sie stellt die Lebensleistung von Betroffenen vor, auch unter widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen.

Mögliche Einsatzorte können Schulen, öffentliche Flächen oder Pfarrgemeinden sein. Der Truck wird von pädagogischen Betreuern und Betreuerinnen begleitet, die den Ausstellungsbesuch anleiten und einführende Unterrichtseinheiten gestalten.
Passend zum Thema des Trucks wird eine 90-minütige Unterrichtseinheit zur Verfügung gestellt, die sowohl mit Schülerinnen und Schülern als auch mit weiteren Gruppen bearbeitet werden kann.

Die WDR-Lokalzeit berichtete erstmalig am 6. November 2023 über den neuen Truck

Mehr Informationen bekommen Sie über die missio-Diözesanstelle.

Außerordentliche missio-Sonntage

„Da wurden ihre Augen aufgetan“ (LK 24, 31a)

Der außerordentliche missio-Sonntag will in den Gemeinden unserer Diözese im Vier-Jahres-Turnus das missionarische und weltkirchliche Bewusstsein stärken.

Das Missionsverständnis von Papst Franziskus zeigt, dass eine missionarische Kirche auch heute in hohem Maß notwendig ist: Es geht nicht um den Erhalt bzw. den Ausbau kirchlicher Strukturen, sondern um deren Beitrag zu einer Welt, in der möglichst alle Menschen würdig behandelt werden und fair teilhaben können. Ziel ist es, die Verantwortung der Kirchengemeinden für die Weltkirche, ihre besondere Gemeindepartnerschaft und den Einsatz für die Armgemachten bzw. für gerechte Teilhabebedingungen in einer sich mehr und mehr globalisierenden Welt ins Bewusstsein zu rufen und zu vertiefen. So kann eine Bilanz der weltkirchlichen Aktivitäten der Gemeinde in den letzten vier Jahren gezogen werden. Es können bewusst pastorale Impulse aus den Kirchen des Südens in den Mittelpunkt gestellt werden oder nach den entwicklungspolitischen Bemühungen der Gemeinden in Deutschland gefragt werden.

Die missio-Diözesanstelle unterstützt die Kirchengemeinden und Missionsausschüsse bei der Organisation und der inhaltlichen Gestaltung der außerordentlichen missio-Sonntage.

Alle Texte und Vorlagen können auf der Website von missio unter diesem Link heruntergeladen werden.

Weltkirche als Auftrag in der schulischen Bildung

Spätestens mit den 17 SDG´s (Sustainabel Development Goals) haben entwicklungspolitische Themen ihren Platz in schulischer Bildung gefunden.  Die missio-Diözesanstelle bietet eine Bandbreite an Angeboten, die sich speziell an Schülerinnen und Schüler richten.

  • Schulbesuche weltkirchlicher Gäste ermöglichen Einblicke in Lebensrealitäten anderer Länder.
  • Die Aktion "Werde WeltFairÄnderer" des BDKJ bringt eine Woche Eine Welt- und Zeltlagerstimmung in die Schule.
  • Das Referat Globales Lernen in der Hauptabteilung Schulen bietet Lehrerinnen und Lehrern Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Aktionen. 
  • Der missio-Truck hat das Thema Flucht und Migration jugendgerecht aufbereitet.
  • Die entwicklungspolitische Jugendaktion der Fachstelle Globales Lernen des BDKJ lädt Jugendliche zum Mitmachen ein.