Geduld ist gefragt. Reverse-Freiwillige warten auf ihre Einreise.

Normalerweise grüßen von diesen Seiten die Reverse-Freiwilligen, die in Kirchengemeinden der Diözese einen Weltkirchlichen Friedensdienst leisten. Leider konnte der neue Jahrgang Reverse-Freiwilliger aufgrund der Corona-Pandemie bisher nicht in den Dienst starten. Die Einreise wurde seit August 2020 immer weiter nach hinten verschoben. Die 12 Freiwilligen aus Lateinamerika, Indien und Uganda warten auf die Öffnung von Behörden, Termine bei den deutschen Botschaften und die Aufhebung von Einreisebeschränkungen.
Für die Vorbereitung der Freiwilligen veranstalten die ehemaligen mexikanischen Reverse-Freiwilligen einen Online-Deutschkurs, in Brasilien lernen sie die Partnerprojekte kennen, in den die deutschen Freiwilligen normalerweise arbeiten, und in Uganda konnten sie sogar an einem Präsenzseminar teilnehmen.

Bisher sind alle noch voller Überzeugung, ihren Dienst, anzutreten, sobald das möglich ist. Viele konnten ihr Studium bislang fortführen. Doch durch die Schließung von zahlreichen Institutionen sind auch einige Freiwillige von Arbeitslosigkeit betroffen.Trotz all der Rückschläge gibt es auch immer wieder hoffnungsvolle Momente: die beiden Freiwilligen aus Uganda und ein Freiwilliger aus Brasilien haben bereits ein Visum. Wenn alles klappt, können sie am 22. März 2021 in der Diözese Rottenburg -Stuttgart begrüßt werden. Die anderen Freiwilligen müssen ihre Geduld weiterhin unter Beweis stellen und werden im August mit einem Jahr Verspätung in ihren Dienst starten.

Anna Lippert

Nachtrag der Redaktion: Am Montag den 22. März 2021 konnten Angella Nandita und Roger Ssebulime, aus Uganda, endlich in die Bundesrepublik einreisen. Sie befinden sich derzeit im Kolping Haus in Stuttgart und werden, von ehemaligen RückehrerInnen wie auch von Frau Lippert, auf die Zeit in der Diözese vorbereitet.

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