Initiative für ein Lieferkettengesetz: Mobilisierungs-Workshop

Misereor, Brot für die Welt, der DGB, Germanwatch, die Hauptabteilung Weltkirche sowie andere wollen Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten entlang ihrer Lieferketten drängen.

Die Erfahrung zeigt: Es reicht nicht, dass sich einige Unternehmen freiwillig um die Achtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten bemühen. Es braucht gesetzliche Vorgaben, die von allen Unternehmen umgesetzt werden müssen. Deshalb startet im Herbst eine breit getragene Kampagne, die ein Lieferkettengesetz mit verbindlichen Sorgfaltspflichten fordert. In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk von Organisationen und Initiativen gebildet, um dieses Anliegen zu unterstützen. Die Hauptabteilung Weltkirche und die Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehören mit dazu.

Das Netzwerk lädt am Freitag, den 11. Oktober, zwischen 16.30 und 20.30 Uhr zu einem Mobilisierungs-Workshop im Hospitalhof in Stuttgart ein. Dort wird es Hintergrundinformationen zur Kampagne und ihrem Anliegen, Impulse für unterschiedliche Aktionsformen, ein Argumentationstraining und Angebote zu Lobby- und Bildungsarbeit geben. Der Workshop wendet sich an alle, die dazu beitragen möchten, die Kampagne, die bis 2021 laufen wird, in Baden-Württemberg in die Fläche zu bringen und vor Ort gut zu verankern. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Kontakt: Uwe Kleinert, Werkstatt Ökonomie, Telefon 06221 4333611, uwe.kleinert(at)woek.de