Energiewende – zu wessen Kosten?

Klimagerechtigkeit und Rohstoffgewinnung in Lateinamerika

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Öffentlicher Studientag des Ökumenischen Bündnisses für Klimagerechtigkeit in Kooperation mit Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk

Es ist keine Frage, dass es eine Energiewende braucht, um der fortschreitenden Erderwärmung und ihren tödlichen Konsequenzen vorzubeugen. Bei dieser Energiewende müssen die reichen Länder des Nordens Vorreiter sein, insbesondere auch die Bundesrepublik Deutschland. Aber wie verändert sich dadurch die Nachfrage an Rohstoffen und was bedeutet das für die Länder, in denen diese Rohstoffe gewonnen werden?
Um die Energiewende gerecht zu gestalten, ist es unerlässlich, die Auswirkungen auf die Länder des globalen Südens mitzudenken und deren Perspektiven und Forderungen in die Transformationspolitiken einzubeziehen. An diesem Studientag soll insbesondere Lateinamerika im Fokus stehen.

Referent*innen
Dr.-Ing. Luis Tercero Espinoza,
Leiter des Geschäftsfelds Rohstoffe bei Fraunhofer ISI
Welche Rohstoffe aus Lateinamerika benötigen wir in Europa
für die Energiewende?

Álvaro Leonel Kardinal Ramazzini Imeri,
Bischof von Huehuetenango/Guatemala
Was bedeutet diese Nachfrage an Rohstoffen für die
Gesellschaft in Guatemala?

Vanessa Schaeffer,
Referentin für Menschenrechte und Rohstoffgerechtigkeit
Rechtliche Möglichkeiten zur Verteidigung der Zivilgesellschaft
in Peru gegen negative Konsequenzen des Rohstoffabbaus

Flyer "Energiewende - zu wessen Kosten?"